Köbifest in Grindelwald – Teil 1

Von 3. September 2007 Allgemein Keine Kommentare

Am Morgen früh ging’s los. Um sechs Uhr traf sich ein verschlafenes Grüppchen Harlekinos am Bahnhof Rapperswil. Ziel war Grindelwald – der Ort und nicht der böse Zauberer aus Harry Potter. Nach ein paar Mal Umsteigen – nicht ganz einfach mit grossen Instrumenten wie unser Schlagzeuger bestätigen kann – Gipfeli und Comella und dem Treffen mit einem nach Toffen verlorenen Sohn kamen wir um zehn in Grindelwald an.
Im Hotel angekommen gab’s nach einer Kaffeepause den ersten von vielen Apéros des Tages. Und natürlich ein erstes Aufspielen der Harlekinos. Obwohl, wir waren schon etwas erstaunt, als wir zu Fuss in Richtung Hotel kamen. Hörten wir doch aus dieser Richtung etwas, das entfernt nach Guggenmusik getönt hat. Guggenmusik? Hat unser Gastgeben noch eine andere Gugge engagiert. Unsere Sorge war umsonst. Was wir hörten war, war zwar Guggensound, aber von einer Gugge, die sich in der Nähe für ein Probeweekend eingenistet hatte. Item, wir spielten und wie schön waren wir verkleidet. Viele grosse und kleine Wanderer und Bergsteiger, sogar eine Blondine im Pseudodirndl spielte mit. Das alles hatte natürlich einen guten Grund, ging’s doch bald nach dem Aufspiel los in Richtung First. Richtig, wir stiegen auf einen Berg. Nun gut, steigen ist der falsche Ausdruck. Gestiegen ist nur die Gondel.
Oben auf dem Berg gab’s natürlich einen Imbiss, war es doch schon halb eins und man hatte Hunger und Durst :-). Und Musik gab es natürlich auch. Ehemalige Harlekinos, die es nicht lassen können und sich sinnigerweise “Tempi passati” nennen, gaben verstärkt mit den zwei noch aktiven Harlekinos-Gruftis – so alt sind sie zwar nicht, aber sie sind die Ältesten in unserer Truppe, haben sich aber am Abend gut gehalten, da gab’s also einige der “jungen Wilden”, die früher in die Heia gingen. Dazu aber später mehr, wir sind ja erst auf dem Berg. Wir stärkten uns also, bevor es auf die Wanderung ging. Wandernd verbrachten wir dann die Zeit bis zur Mittelstation wo wir wieder die Bahn nahmen, wartete doch das hoteleigene Hallenbad auf uns.
Ein Hallenbad hat so seinen Reiz und es kam nicht von ungefähr, dass sich das Bad recht schnell leerte nachdem wir Harlekinos da waren. Ein bisschen rein springen – obwohl oder gerade weil nach Hotelordnung nicht gestattet – wirkte Wunder. Auch das Dampfbad wollte ausprobiert sein. Und siehe da, es haben gut und gerne fünfzehn Harlekinas und Harlekinos Platz in so einem Ding. Allerdings gibt es angenehmeres und so habe ich das Dampfbad bald möglichst wieder verlassen. Es wurde ja auch Zeit um sich in Schale zu werfen, denn der nächste Apéro mit anschliessendem Nachtessen stand vor der Tür.
Dazu aber mehr im zweiten Teil des Blogs zum Köbifest 2007.

Gruss Butch