Harlekinos-Pause

In meinem letzten Beitrag habe ich es angetönt. Wir haben eine Fasnachtspause, bevor es nächsten Samstag in Bülach wieder weitergeht. Zeit also um einmal ein bisschen zurückzuschauen, auf das was bisher bei uns Harlekinos so gelaufen ist. Ich will aber nicht über die einzelnen Anlässe berichten, dafür haben wir unser Harlezine mit den vielen begnadeten Schreiberlingen. Ich will in mein kleines schwarzes Büchlein schauen, in dem ich mir den einen oder anderen Sprich, der an der Fasnacht gefallen ist, notiert habe. Ein Rückblick also mit aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen. Ich bitte euch, seid mir nicht böse, auch wenn ihr euch in einem Spruch wiedererkennt.

Trinken: Nach Auftritten gibt es immer einen mehr oder weniger guten Tropfen für die ausgetrocknete Kehle.

  • Ich han do so en Pfützä, däbi gäbt’s Freixenet.
  • Mis Glas isch grösser als eues, ich han en Kelch.
  • S Bouquet isch flach.

Männer und Frauen: Sind ein Dauerbrenner an der Fasnacht.

  • Do isch de Pflückfaktor gleich null.
  • Dä N.N. hämmer gopferet damit’s dä Mehrheit guet goht.
  • Dä het lieber uf d‘ Stromleitig brünzlet, er het meh devo gha.
  • Bi däm Schneewitli blibt dä Ries en Zwärg.

Andere Guggen: Werden natürlich immer diskutiert und kritisch angehört.

  • Unnützi Beizefüller!

PS: Was macht eigentlich ein Harlekin, wenn er seine Gspänli nicht sieht und er zu viel Zeit hat? Er schnappt sich ein Kleinflugzeug und schaut sich seine Heimat mal von oben an.