Harlekinos-Fasnachtsstart in Eschenbach

Von 30. August 2007 Fasnacht Keine Kommentare

Um es vorweg zu nehmen – endlich hat auch für uns die Fasnacht begonnen. Wir waren zwar nur kurz unterwegs – einen Abend und einen Nachmittag, aber wir haben schon einiges erlebt. Der Höhepunkt war wohl der Stripper aus dem Raum Schaffhausen, aber dazu spärer mehr.
Gestartet sind wir in Eschenbach und schon die Anreise war ein Abenteuer. Als Eva-Maria und ich beim Bahnhof in Rapperswil den Bus nach Eschenbach bestiegen, war der doch schon ziemlich voll. Was wir im Gegensatz zu den anderen Passagieren wussten, war, dass bis zur Haltestelle Erlen (oder Hummelberg?) noch etwa zwanzig weitere von uns einsteigen werden. Ich erinnere mich an einen Papi mit Kinderwagen, der bei jeder Haltestelle und mit jedem neuen Harlekino unruhiger wurde und befürchtete, dass er in der Erle den bus nicht mehr verlassen könne – es hat natürlich geklappt.
Nachdem uns René in Eschenbach mitgeteilt hat, was wir am Umzug alles nicht unternehmen dürfen – u.a. nicht stehen bleiben und kein offenes Feuer mittragen – haben wir uns gefragt, was wir nun eigentlich tun dürfen. Was doch auch für einige Lacher gesorgt hat, war die Tatsache, dass wir in keiner Beiz für einen Auftritt eingeteilt waren, da wir zu gross sind für Beizenkonzerte. Man staune! Dank Renés Einsatz und Verhandlungsgeschick konnten wir aber doch am Beizenplan vorbei einen guten Auftritt im Löwen realisieren.
El Butch in EschenbachPeinlich war die Tatsache, dass mich vor dem Umzug eine etwas obskure und verkleidete Person mit Namen angesprochen hat – gut das ist weiter nicht so schwierig, steht er doch gross hinten auf meinem Instrument -, aber wie sich auf Nachfrage herausstellte, war es Andi aus Degersheim, mit dem ich doch während gut viereinhalb Jahren in die Schule gegangen bin. Sorry Andi, das war keine Absicht.
Beim Warten auf den Shuttle-Bus nach Wagen brannte unser internes Jubiläumskomitee im wahrsten Sinne des Wortes ein Feuerwerk ab. Ein Vulkan in unseren Farben begleitete die Verteilung des violetten Spickels für unsere Jubiplakette. Da wir noch mehr Zeit hatten – wer weiss, wo der Shuttle-Bus war – kam René auf die Idee sich mal am Sousaphon zu versuchen, was damit endete, dass wir einige sehr laute aber unzusammenhängende Töne zu hören und ein paar lustige Verrenkungen zu sehen bekamen. Nachdem wir doch noch nach Wagen gekommen waren – die einen im bequemen Dunkel des Instrumentenlieferwagens -, spieleten wir zum Abschluss des Abends noch bei unseren Freunden der Rapperswiler Schlosshüüler. Obwohl es nicht mehr allzu viele Zuhörer hatte – lag das an der vorgerückte Stunde? – gaben wir nochmals alles, spielten ein gutes Set und hatten das Kissen unter dem Kopf wohl verdient.

Gruss Butch

PS: Mir ist kein PS eingefallen.

Montag, 5. Februar 2007