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Unser Style ist total angesagt

Von | Allgemein, Fasnacht | Ein Kommentar

Wenn man derzeit mit offenen Augen durch die Welt spaziert sieht man immer wieder mal schwarz-weiss gestreifte Kleider – genau so, wie wir sie auch tragen. Und wer die gestrige „NZZ am Sonntag gelesen hat, weiss, dass auch Harlekine momentan in sind. Worum geht’s? Bald erscheint Alison Goldfrapps neues Album „Seventh Tree“ und sie hat sich dafür in ein Harlekin-Kostüm gestürzt. So wie wir das seit 26 Jahren machen. Goldfrapp ist nicht irgendwer. Die „NZZ am Sonntag“ zählt sie zu den „zehn stilprägendsten Musikerinnen“. Wir machen schon seit viel längerer Zeit auf Harlekin – wer ist hier also der Trendsetter?

Aber nicht nur der Harlekin-Stil ist im Moment total angesagt, auch unsere Farbe grün ist es und das nicht nur in der Politik. In der „NZZ am Sonntag“ vom 30.12.2007 kam mit Li Edelkoort eine der renommiertesten Trend-Prognostikerinnen der Welt zu Wort. Uns Harlekinos erstaunt nicht, was sie als „die“ Farbe für das Jahr 2008 vorausgesagt hat. GRÜN!! Zudem meinte sie damals, dass die Musik noch viel Einfluss haben wird auf die Mode. Und da schliesst sich der Kreis wieder: Wir Harlekinos sind einmal mehr Trendsetter.

PS: Dass unser neues Kostüm gefällt, zeigen die vielen positiven Zuschauerreaktionen. Ich habe noch nie so viele Komplimente für eines unserer Kostüme bekommen, wie in diesem Jahr.

PPS: Das neue Album von Alison Goldfrapp kommt am 22. Februar in die Läden. Ich werde da mal reinhören, vielleicht kopiert sie uns ja auch musikalisch. 🙂

Bald geht’s los

Von | Fasnacht | Keine Kommentare

Bald geht’s los steht im Titel geschrieben und ich freue mich wie ein kleines Kind, dass ich endlich mein neues Kostüm anziehen und unsere neuen Songs spielen darf! Am 19. dieses Monats starten wir wie letztes Jahr in Eschenbach mit dem Nachtumzug und ein paar Platz- und Beizenkonzerten. Wer also auch fast nicht mehr warten kann, soll morgen in einer Woche nach Eschenbach (natürlich St. Gallen und nicht Luzern – für alle Leser aus der Innerschweiz) kommen.
Auch dürfen Herbië und ich dann unsere farblich neu gestaltete Homepage – inklusive dieses Blogs – aufschalten. Wir haben ausgiebig daran gearbeitet und sind heiss darauf, die Seite endlich auf unseren Server zu laden.
Bis es aber so weit ist mit dem ersten Auftritt wartet noch ein erster Höhepunkt auf uns. Wir fahren nach Bergün zum Schlitteln – alle mit Helm und Rückenpanzer hoffentlich, wir wollen ja an die Fasnacht und nicht in den Spital. Und natürlich haben wir auch nochmals eine Probe vor unserem Start, wir wollen uns ja von unserer besten Seite zeigen.

Gruss Butch – der der fast nicht mehr warten kann

Obelix in der Südostschweiz

Von | Fasnacht | Keine Kommentare

Die Fasnacht hat begonnen und es ist Zeit, hier mal wieder einen Eintrag zu schreiben. Anlass ist die tolle Hüülernight, die ich mit ein paar Guggenkolleginnen und -kollegen letzten Samstag besuchen durfte. Wer an einem solchen Anlass natürlich nicht fehlen durfte, war unsere Lieblingsjournalistin, weshalb ich mal wieder zu einem Auftritt in der Zeitung gekommen bin (vgl. Bild).
Obelix in der Südostschweiz
Leider ist das Bild nicht grösser, da die SO ein bisschen knausrig ist und ihr Archiv mit PDF-Ausgaben der Zeitung nur Eingeweihten, will heissen zahlenden Personen öffnet.

PS: Die Party tat unserem Tatendrang am darauf folgenden Probesonntag keinen Abbruch – mindestens bei den meisten von uns nicht und damit meine ich nicht einmal mich. 🙂

Mittendrin statt nur dabei

Von | Fasnacht | Keine Kommentare

Wir sind wieder mitten im Fasnachtsfieber drin – auch wenn bald Weihnachten ansteht. Vor rund einem Monat haben wir am Martinstag unseren ersten öffentlichen Auftritt dieser Saison absolviert und gemerkt, was es heisst weniger Mitglieder zu haben. Auch unser Publikum hat das gemerkt – und für uns war das der Ansporn noch intensiver zu Üben und Proben. Im Probeweekend anfangs Dezember aber auch in den bis zur Fasnacht verbleibenden Proben.
Es tut sich aber nicht nur bezüglich Musik etwas bei den Harlekinos, wir haben für die kommende Fasnacht noch anderes im Köcher. So zum Beispiel unser neues Kostüm, über das ich momentan noch nicht mehr verraten kann, darf oder soll. Nur soviel, es ist ein tolles, buntes Harlekinos-Kostüm. Auch die Homepage wird derzeit angepasst an unsere neuen Farben, aber auch hier will ich noch nichts verraten. Sie wird aufgeschaltet, wenn wir uns das erste Mal in unserem neuen Kostüm zeigen. Seid also gespannt auf den Januar.

Von guten Auftrittsorten und speziellen Personen

Von | Fasnacht | Keine Kommentare

Es ist schon einige Zeit her, seit wir das letzte Mal mit den Harlekinos unterwegs waren und ich bin euch Lesern dazu noch einen Blog schuldig. Vor allem auch, weil mich schon zwei Personen darauf angesprochen haben – ich hoffe allerdings, dieser Blog hat mehr Leser als nur die beiden angesprochenen Personen. Ich will euch gesülze wie „ich war so beschäftigt“ oder „ich hatte so viel um die Ohren“ ersparen und ein paar Eindrücke von den Brandons d‘ Yverdon zu Papier – wenn auch nur virtuell – bringen.
Das erste, was mir dabei in den Sinn kommt, ist, dass wir am Samstag sehr, sehr, sehr früh aufstehen mussten, da wir um sieben am Morgen losgefahren sind. Aber: der Peter, unser Lieblings-Carchauffeur, war wieder mit von der Partie. Neben Kaffee, Comella und Gipfeli gab es während der Fahrt auch noch Sandwiches, so dass wir gut genährt – mehr oder weniger aufs Mittagessen – in Yverdon ankamen.
An diesem Samstag haben wir viel gespielt, unser Guide hat uns von Auftritt zu Auftritt schon fast gedrängt, aber wir sind zum musizieren gekommen. Zwei dieser Auftritte haben mir besonders gu gefallen. Einer in einer richtig guten Beiz, mit Filmplakaten und Bücherregalen an den Wänden. Gut dass mir das gefallen hat scheint einzuleuten, sind doch alte Filme und Bücher zwei Steckenpferde von mir. in der Beiz herrschte eine richtig gute Atmosphäre und den Gästen scheint unsere Musik auch gepasst zu haben, hat mir doch eine ältere Dame am Tisch nebenan spontan ein Bier bezahlt. Vielleicht war es ja auch mein Charme, mein gutes Französich oder meine perfekte Schminke. 🙂
René im TabakladenEin anderes Konzert gaben wir auf der Gasse vor einem schnuckeligen Tabaklädeli. Die Besitzer – ein älteres Ehepaar – haben sich etwas spezielles einfallen lassen. Da wir so um vier Ur bei ihnen spielten, organisierten sie für uns einen Z’vieri: Wein und selbstgebackene Schinkengipfeli. Als Dankeschön spielten wir danach in ihrem Lädeli und dieser Auftritt gehört für mich zu den Besten in Yverdon. Die ganze Gugge im kleinen Laden, René nur mit einem Trömmeli bewaffnet auf dem Boden. Wir können eben auch in speziellen Situationen ganz gut spielen und unser Publikum begeistern.
Daneben haben wir auch noch auf der Strasse vor einem Restaurant gespielt, was ja an und für sich nichts ausserordentliches ist. Aber als die Bäckerin von nebenan mit einem Tablett voll Schenkeli – mit einem Hauch Zimt – gekommen ist, waren wir doch positiv überrascht. Eine Überraschung war auch der Auftritt am Sonntag in der Apotheke beim Bahnhof. Ein Novum für uns, haben wir doch nich nie in einer Apotheke gespielt.
Genug von Auftrittsorten. Wir haben auch durchaus spezielle Personen getroffen. Zwei sind mir im Gedächtnis geblieben, auch wenn ich die eine nur vom Hörensagen her kenne. Eine recht rabiate junge „Dame“ mit einer Handtasche. Wartend auf den Umzug war ich Pastis trinkend in einer Bar, als plötzlich zwei Harlekinas hereinkamen und berichteten, sie seinen von einer Frau handtaschenschwingend verfolgt worden. Verständlich, hat sich doch eine ganze Gruppe Harlekinas auf ihren Freund gestürzt und das im wahrsten Sinne des Wortes. Besagter Freund war nämlich mit einer Gruppe gleichgesinnter als Footballspieler verkleidet und sie haben dementsprechend mit einem Football herumgespielt. Unsere Ladies wollten mitspielen und haben sich auf den mit dem Ball gestürzt, mit der Konsequenz, dass sie den Freund von besagter „Dame“ erwischten. Diese wiederum fand das nicht so lustig, da sie sich plötzlich einer grossen Konkurrenz ausgesetzt sah. Ergebnis der Aktion: die Furie verfolgte – nach einigem Sticheln natürlich – handtaschenschwingend ein paar Harlekinas und der arme Kerl musste sich vor seinen versammelten Freunden von ihr eine Standpauke anhören. Und – wir trauen ja keinem – sie marschierte den ganzen Umzug neben der Gruppe Footballer her!
Eine andere durchaus spezielle Frau – warum waren das nur Frauen? – tanzte uns im grossen Festzelt über den Weg. Sie brachte im wahrsten Sinne des Wortes die Bühne zum Beben. Ich will ja nicht lästern, ich weiss, meine Figur ist weit entfernt von jeglicher Perfektion, aber so kleiden würde ich mich nicht einmal an der Fasnacht. Ein hautenges, rückenfreies, kurzes Kleid in schwarz, bei dem man hintenrum den BH sah. Das mag ihr Problem sein, kann der geneigte Leser jetzt einwenden. Und da hat er durchaus recht. Aber wenn man durch exzessives Tanzen die Anti-Wolf-Pflaster an den Oberschenkeln entblösst – zum Glück nur die -, dann ist das was anderes. Moderner Technik sei dank gibt es von dem Tanz ein Video, moderner Technik sei dank hat es das Video nicht bis auf meinen Rechner und damit auch nicht in diesen Blog geschafft. Ich denke, jeder kann sich die Szene vorstellen, wenn er das wünscht.

Gruss Butch

EL Butch in YverdonPS: Beim durchsehen unserer Fotogalerie bin ich auf ein Foto aus Yverdon gestossen, das mich nachdenklich gestimmt hat. Warum hält sich die Frau an der Bar die Ohren zu? So schlecht habe ich in Yverdon nicht gespielt. Glaube ich jedenfalls!

Freitag, 30. März 2007