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Im Osten nichts Neues oder ein Platz an der Sonne

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Bettina im PanzerfahrerlookWalki mit HelmTina im PanzerfahrerlookEl Butch im PanzerfahrerlookAn einem unschuldigen Sonntag anfangs März hat es ein verwegenes Grüppchen Harlekinos in den Osten gezogen. Mit einem tonnenschweren Gefährt sind die Obergefreite B., der Soldat W., die Soldatin T. und Bad-Lieutenant B. gen Osten gefahren um sich einen Platz an der Sonne zu sichern.
Dass es nichts Neues gab da im Osten kann zwar so nicht gesagt werden. Es hatte viel Neuschnee und das war gut so. Zufälliger weise hatten die vier in ihrem tonnenschweren Gefährt nämlich hölzerne Dinger mit Wachs, so dass sie ihre Suche nach Sonne mit rasanten Fahrten im Schnee verbinden konnten. Und auch Eis hatte es, wenn auch nur wenig, wie Bad-Lieutenant B. bei einem wagemutigen Sprung auf den See bei der Seebenalp feststellen musste. Nun, was ein richtiger Bad-Lieutenant ist, lässt sich von einem nassen Fuss nicht den Tag verderben.
Neben viel Bewegung im Schnee darf aber auch ein (oder zwei, …) guter Kaffee (oder Ski-Flip) nicht fehlen. Und den gibts im Osten bekanntermassen bei Abraham. Nun auch wenn die komischen Gestalten oben auf den Bilder an Panzerfahrer erinnern, Abraham hat nicht mit einem solchen amerikanischen Modell zu tun. Abraham ist Chef in der Maschgenlugge und macht wie gesagt die besten Kaffees der Region (und die besten kalten Plättchen wie Bad-Lieutenant B. von anderer Gelegenheit her weiss).
Fazit: den Platz an der Sonne haben die vier gefunden und genossen. Und: zum Glück sind sie mit ihrem tonnenschweren nicht weiter in den Osten gefahren, denn „you wouldn’t have much fun in S. Mr. H.“

Gruss Butch

PS: Mir fällt gerade kein PS ein, ausser, dass alle die nicht dabei waren etwas verpasst haben.

Freitag, 30. März 2007

Fotos einmal anders – ein Fotoblog

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Automatenfoto 1 Automatenfoto 2 Automatenfoto 3 Automatenfoto 4

Heute sollen mal Bilder im Mittelpunkt des Blogs stehen und nicht irgendein Text. Aber ich muss und will natürlich erklären, wie die Bilder links zu Stande gekommen sind.
Einmal mehr in Andelfingen. Es ist etwa vier Uhr nachmittags. Wir sind am Bahnhof und haben WC-Papier gesammelt. Wer den vorherigen Blog gelesen hat, weiss, die Andelfinger Fasnacht strotzt vor Ver- und Geboten. Und dazu gehört, dass in der Unterkunft kein Toilettenpapier ist, d.h. dass man es selber mitbringen muss. Leider haben wir das erst im Bus herausgefunden. Und so blieb und keine andere Möglichkeit, als das Problem am Andelfinger Bahnhof zu lösen. Die Verkäuferin am Bahnhof hatte Mitleid mit uns und hat ihre private Rolle gespendet. Merci! Aber auch das Bahnhofs-WC hat einiges hergegeben, was Papier anbelangt. Das gab lustige Bilder mit Harlekinos und komischen Ausbeulungen unter den Oberkleidern. Dass es dann doch WC-Papier hatte ist Nebensache.
Das erklärt aber immer noch nicht, wie die Fotos entstanden sind. Was machten wir eigentlich am Bahnhof? Wir warteten. Und zwar auf zwei Harlekinos, die nicht von Rappi aus mitgefahren sind. Der eine war schon da und Automatenfoto 5missbrauchte das Bahnhofs-WC – schon wieder dieses ominöse WC – um sch zu schminken. Der andere hatte Verspätung, da er sich verfahren hatte, keine Karte dabei hatte, ich mein Handy nicht gehört habe – es war im Kofferraum im Car – etc. Also was tun um die Zeit zu verkürzen? WC-Papier haben wir ja schon gesammelt. Die Lösung: EIN FOTOAUTOMAT!
Gesagt getan, Geld hineingeworfen und hingesetzt. Doch wie es ist, sobald es irgendwo ein Foto zu machen gibt, drängen sich plötzlich unzählige Harlekinas und Harlekinos vor der Linse. Und da macht ein solcher Automat auch keine Ausnahme. Es war schon fast rekordverdächtig, wie viele Harlekinas und Harlekinos in einem solchen Apparat Platz haben. Auf dem ersten Bild kann man sieben Leute zählen, auch wenn nicht alle gleich prominent im Bild sind.
Für eine kurze, aber lustige Zeit hat uns der Automat also das Warten verkürzt, bis auch der letzte Harlekin eingetroffen war. Und wir haben ein paar tolle Fotos und eine Geschichte zum Erzählen mehr.

Gruss Butch

PS: Wer jetzt Mitleid mit dem Automaten hat, braucht sich nicht zu sorgen. Bei der ganzen Aktion sind weder Menschen noch Maschinen zu Schaden gekommen.

PPS: Wenn wir jemals ein eigenes Probelokal haben, will ich einen solchen Fotoautomaten da stehen haben.

Freitag, 9. März 2007

Freunde im Netz

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Es begann alles im letzten November mit dem Einrichten einer Seite auf MySpace. Das ist eine schöne Sache, man sucht sich Freunde und wird gefunden. Momentan haben wir 136 Freunde (Stand heute Morgen 09.00 Uhr). Und irgendwann Phil aus Australienbeginnen diese Freunde zu schreiben, man knüpft Kontakte. So zum Beispiel zu Phil. Phil ist 60, kommt aus Perth in Australien und spielt – man glaubt es kaum – in der einzigen Guggenmusik die es in Australien gibt, bei den Guggen Barras die Pauke. Das ist so eine richtige Guggenmusik wie bei uns und ignorant wie ich war, habe ich gelgaubt Guggenmusiken gibt es nur in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Doch Phil hat mich aufgeklärt, dass es neben seinen Guggen Barras auch noch eine Gugge in Auckland (Neuseeland) und eine in Bradford (England) gibt. Man hat nie ausgelernt.
Eine andere Gruppe, die uns kontaktiert hat nennt sich Mucca Pazza und ist aus Chicago. Sie meinten: „You guys sound great! what a strange idea – a carnival marching band?“ Auf Nachfrage und Erklärung meinerseits, das sei in der Schweiz so üblich an der Fasnacht kam umgehend eine Antwort: „We were joking about the strange idea because that’s what we do too! come see us if you’re ever in Chicago!“ Es gibt also auch in den Staaten Musikgruppen, die ähnliches tun wie wir. Sie gehen Pink Feathershalt zum Mardi Gras nach New Orleans und nicht nach Romont zum Carneval. Oder sie tanzen zu Karnevalsmusik wie die Hot Pink Feathers, eine Samba- und Cabarettruppe aus San Francisco. Sie schreiben übrigens, dass sie unsere Musik toll fänden, im diesem Sommer eine Tournee durch Europa planen und dabei gerne zu unserer Musik tanzen würden. Vielleicht ergibt sich da ja was. 🙂
Man macht nicht nur an der Fasnacht neue Freunde – wie in Romont , wo wir lustige Krienser kennen gelernt haben -, sondern auch im World Wide Web.

Gruss Butch

PS: Die Youngblood Brass Band, andere Freunde von uns, geben am Freitag, den 9. März ein Konzert im Moods in Zürich.

Freitag, 23. Februar 2007

„Spontan“ in der ON

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El Butch Vielleicht habt ihr schon in die aktuelle Ausgabe der Obersee Nachrichten geschaut. Heute, so kurz vor der Rapperswiler Fasnacht, haben wir die „Ehre“ in der Rubrik „Spontan“ vertreten zu sein. Nach einer intensiven Diskussion in unserem Forum kamen wir – alles männliche Forumsteilnehmer – zum Schluss, dass sich eine Frau da noch gut machen würde. Leider blieben meine Vorstösse in diese Richtung unfruchtbar, so dass ich am Montag den Termin mit der ON selber wahrgenommen habe. Ich scheine mich zu einer für die Presse gefragten Person zu entwickeln was die Fasnacht angeht, aber das ist ein anderes Thema.
Was heisst für die ON spontan? Wie läuft das ab? Das ist eine Erfahrung, die ich euch nicht vorenthalten will. Wir trafen uns im Burg-Café, die Redaktorin ausgerüstet mit einem Fragekatalog, ich noch ein wenig müde vom vergangenen Fasnachtswochenende. Aber es gab ja Kaffee – wir waren schliesslich in einem Café. Nach einem ersten Vorlesen der Fragen hatte ich einen Moment Zeit um mir passende Antworten auszudenken. Gesagt, getan. Wir legten los. Nach jeder Antwort meinerseits kam von der Redaktorin der Kommentar, das sei zu wenig lustig. Bin ich da um interviewt zu werden oder um den Clown zu spielen? Vielleicht war ich ja auch einfach noch zu müde um lustige Antworten geben zu können. Wir diskutierten also meine Antworten und versuchten gemeinsam sie etwas spannender, lustiger und spontaner zu formulieren. So viel zum Titel der Rubrik. „Spontan“! Das Ergebnis könnt ihr wie gesagt in der heutigen Ausgabe der ON nachlesen. Ich finde, es ist den Umständen entsprechend gar nicht schlecht ausgefallen, auch wenn meine Spontaneität an besagtem Morgen zu wünschen übrig liess.

Gruss Butch

PS: Was ich noch anmerken will ist, dass die Redaktorin sehr gut vorbereitet an unser Gespräch gekommen ist und scheinbar unsere Homepage in- und auswendig studiert hat!

Donnerstag, 8. Februar 2007

Die heutige SO

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Ich habe es gestern geahnt (c.f. Harleblog vom Sonntag, 28. Januar 2007), mein Gespräch mit besagter Reporterin hat dazu geführt, dass ich in der heutigen Ausgabe der Südostschweiz auftauche. Zum Glück bin ich nur im Bilde, da erkennt mich nicht jeder.
Ich kann es nicht lassen, aus dem Artikel zu zitieren, da die Dame für einmal die Sache auf den Punkt bringt: „Ans Motto (007 – Anmerkung des Bloggers) hielten sich die wenigsten der Monster-Party-Gäste, die paar geschniegelten Bond-Boys und mit „Stögis“ und Schick aufgeputschten Bond-Girls fielen weder sehr ins Gewicht noch weiter auf.“ Falls sie mit „Monster-Party-Gast“ mich meint, hat sie unrecht, ich habe mich ans Motto gehalten.

Gruss Butch

PS: Der ganze Artikel findet sich vielleicht auf der Homepage der Südostschweiz. Vielleicht aber auch nur für zahlende Abonnenten, was weiss ich, ich bin nur ein kleiner Blogger!

Montag, 29. Januar 2007